Wieviel spezielles betriebwirtschaftliches und juristisches Wissen Sie als Gründer brauchen

Abschied vom Alleskönner

Viele Berater sagen Ihnen, Sie sollten sich fit machen in gesellschaftsrechtlichen, Buchhaltungs-, Bilanzfragen und vielen mehr, was auf Gründer zukomme.

Quelle: https://www.flickr.com/photos/florianric/7263382550/

Wir raten Ihnen, einen anderen Weg einzuschlagen.
Unsere Argumente: Für etwas 95% aller Gründungen ist die UG die passenste Gesellschaftsform. Warum also mit gesellschaftsrechtlichen Fragen herumschlagen?
Sie brauchen einen Vertrag für Ihre UG Anmeldung beim Notar? Hier laden Sie sich den Standardvertrag herunter. Sie werden einen Passus darin finden, der lautet: “…alles übrige regelt das BGB”
Merke: das deutsche bürgerliche Gesetzbuch mit etwa 150 jähriger Erfahrung in Geschäftsproblemen ist weitaus besser, als was Sie sich individuell ausdenken.

Sie wollen sich auf die Buchhaltung Ihres Startups vorbereiten?
Wir raten davon ab. Buchhaltung unterliegt so vielen Regularien, dass Sie entweder viel Zeit und Kopf damit verbringen müssen und immer noch Gefahr laufen, schwere Fehler zu machen.
Besser ist es, eine Komponente einzusetzen, die Ihre Buchhaltung übernimmt und, wenn sie professionell ist, auch die Schnittstellen zu Lagerhaltung, Bilanz und Steuererklärung mit im Auge behält. Eine solche Komponente haftet auch für Fehler (was für Ihre eigenen Mitarbeiter meist nicht gilt).

Sie wollen sich in juristische Fragen – etwas des Schutzes von Geschäftsideen, des deutschen Arbeitsrechts, des Vertragsrechts, des Steuerrechts einarbeiten?
Davon raten wir besonders dringend ab. Jeder Rechtsfall ist anders. Auch die Beurteilung der besonderen Situation. Sie kommen mit juristischem Überblickswissen nicht weiter. Was Sie brauchen ist professionelle juristische Beratung statt eigenes Herumdilettieren. Übrigens: die Geheimhaltungserklärung für Verhandlungen mit Geschäftspartnern zum Schutz Ihres Konzepts können Sie bei uns kostenlos herunterladen.

Gründen Sie mit Komponenten. In Ihnen ist professionelles Know-How und Haftung enthalten. Konsultieren Sie unser Komponentenportal, aber vergleichen Sie auch mit Angeboten anderer Anbieter.

Wir leben in einer hoch arbeitsteiligen Gesellschaft. Alles selber erledigen wollen ist, pointiert gesagt: heller Wahnsinn. Arbeitsteilung hat sich in allen anderen Bereichen der Wirtschaft längst durchgesetzt – nur beim Gründen heißt es noch, der Entrepreneur müsse alle Bereiche beherrschen können. Verabschieden Sie sich von der Idee des Gründers als Alleskönners. Behalten Sie Zeit und Muße, um sich mit dem wirklich zentralen Thema zu beschäftigen: wie Sie ein Konzept erarbeiten, das am Markt bestehen kann.

 

Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/florianric/7263382550/

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