In diesem Video zeigen Entrepreneure und Lehrer, wie Entrepreneurship Education heute gedesignt werden kann und was es mit dem Konzept "Educatio by Challenge" auf sich hat.

 

Margret Rasfeld ist Schulleiterin der Ev. Schule Berlin Zentrum, www.ev-zentrum.de, an der sie als educational entrepreneur ein weit beachtetes Innovationskonzept mit ihrem engagierten Team umsetzt.  Margret Rasfeld steht für einen Paradigmenwechsel in der Lern- und Schulkultur: Lernen im Leben an ernsthaften Aufgaben, die SchülerInnen im Zentrum selbstbestimmter Lernprozesse, Vertrauen in die Potenziale der Kinder und Jugendlichen, Wertschätzung, Citizenship Education, Herausforderungen, positive Erfahrungen mit Diversity in einer inklusiven Schule. An der esbz ist unterrichten weitgehend abgeschafft, in “Schulfächern” wie Verantwortung, Herausforderung, Zukunft oder Alle ins Ausland lernen die Jugendlichen Unternehmensgeist, Mut, Verantwortungs- und Risikobreitschaft, Folgenabschätzung, Fehlerfreundlichkeit, Scheitern als Chance, sprich Gestaltungskompetenz für das Neue und Ungewisse ” in der Zukunft.  Margret Rasfeld ist eine der sechs Kernexperten im Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin “Wie wir lernen wollen”, Preisträgerin des Vision Award 2012 und Gründungsinitiatorin der bundesweiten Bewegung www.schule-im-aufbruch.de. 

Otto Herz INNOVATION IN EDUCATION – das ist mein Leben spätestens seit der Studentenbewegung 1967/1968. Dem Motto folgend: Im LEBEN lernen, im LERNEN leben. – Entscheidend: wofür stehe ich?
Z. B.: SUSTAINIBILITY: Wer Bäume schneller fällt, als diese nachwachsen können, verwüstet die Welt. – Wer aus dem Saatkorn Brot backt, sät den Hunger. – Wer die Flüsse begradigt, überflutet Stadt und Land. – Wer heute auf Pump sich auslebt, ver-schuld-et sich an den nachfolgenden Generationen.
Z. B.: CIVIL-COURAGE: MENSCHEN, die hinsehen, statt wegzuschauen; die den Mund aufmachen, wo andere schweigen; die sich einmischen, wo andere sich heraushalten; die nicht nur im breiten Strom des Üblichen, sondern bewusst auch gegen den Strom schwimmen; die immer mal wieder bereit sind, selbst persönliche Nachteile in Kauf zu nehmen, um größere Nachteile für andere und für das Gemeinwesen zu verhindern; solche Menschen zeigen CIVIL-COURAGE.

Magnus Prinz zu Wied ist Rechtsanwalt, Geschäftsführer und Mitgründer der Initiative Stiftung Gründerrepublik gGmbH, einer gemeinnützigen Organisation im Bereich entrepreneurial education. Ziel der Initiative ist die nachhaltige Etablierung einer Gründerkultur in Deutschland durch verstärkte Ausbildung und Vernetzung junger Menschen zwischen 16-22 Jahren. Communities von Gründungsinteressierten werden in einem Zeitraum von 3 Monaten kostenfrei schul- oder universitätsbegleitend von jungen Gründern gecoacht und motiviert. Schwerpunkte des Programms sind Entrepreneurship, Persönlichkeits- und Ideenfindung sowie Grundkompetenzen zur Umsetzung von Ideen. Gründerrepublik ist damit im Vorfeld der klassischen Gründerförderung tätig und versteht sich als Kandidatenmacher für eine weitere Förderung der Ideen. Ein weiteres Anliegen von Gründerrepublik ist die bundesweite Verzahnung verschiedener Gründerinitiativen durch Vermittlung unserer Alumni.

Connie Hasenclever ist pädagogische Leiterin von NFTE (Network For Teaching Entrepreneurship.) Seit 2004 engagiert sie sich mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als Lehrerin an verschiedenen Schularten und Mitgründerin von 3 Schulen für die Verbreitung der Entrepreneurship Education an deutschen Schulen. Mit dem innovativen, auch international erfolgreichen NFTE Unterrichtsprogramm werden Selbstvertrauen, Eigeninitiative und Unternehmergeist bei Jugendlichen mit schlechten Startchancen gezielt gefördert und ihre Zukunftschancen verbessert – ein Anliegen, das der leidenschaftlichen Pädagogin besonders am Herzen liegt.