Auszug aus dem "Handbuch Entrepreneurship" - Hrsg. Günter Faltin:

In der deutschsprachigen Literatur scheint sich der Begriff des Geschäftsmodells durchzusetzen, die wörtliche Übersetzung des amerikanischen „business model“ – eine eher unglückliche Wortschöpfung. Sie reduziert die notwendige Ideenarbeit ausgerechnet auf das Wort „Geschäft“, während der Begriff „Modell“ nach Theorie klingt, obwohl das Konzept doch gerade an seiner Praxistauglichkeit gemessen werden muss.

Gegen diese Vorstellung stelle ich den Begriff des „Entrepreneurial Design“. In ihm schwingt von vornherein die Nähe zur praktischen Anwendung mit. Für Designer ist die Orientierung am Nutzer selbstverständlich. Der Begriff macht zudem deutlich, dass er mehr als nur die technologisch-ingenieurwissenschaftliche Dimension umfasst. Er beinhaltet auch mehr als die nur wirtschaftliche Dimension, auf die sich Businesspläne fokussieren. „Design“ hat auch eine ästhetische und künstlerische Dimension. Der Begriff verweist auf die Möglichkeiten und Chancen, im eigenen Konzept auch ästhetischen und künstlerischen Elementen Raum zu geben.

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