Knopfprojekt – gespendete gebrauchte Knöpfe für Jobs

Vorgeschichte:
wir nahmen letztes Jahr am Wettbewerb „Ideen-Initiative-Zukunft“ der DM-Drogerie-Markt-Ketten teil.

Unsere Idee war quasi kurz zuvor entstanden aus einer Initiative einer Diskussion in einem Internetforum für Menschen mit Asperger Syndrom. Als dann dieser Wettbewerb ausgerufen wurde, waren die Ideen auf einmal zu einem „Gesamtkonzept“ gekommen und so das nun schon mal geschrieben war, suchten wir ob nicht irgendwo noch ein Wettbewerb lief, um das gerade verfasste Konzpt -rational gedacht – gleich wieder mehrfach zu verwerten und fanden so zu „Kopf schlägt Kapital“.

„Mehrfach Verwertung“ ist quasi genau eine unserer Stärken, auf deren Grundlage die Ideen beruht, die wir letztes Jahr dann hierbei einreichten:

https://www.entrepreneurship.de/artikel/knopfe-fur-asperger-autisten-arbeitsplatze/

inzwischen sind wir weiter:

http://www.ideen-initiative-zukunft.de/projekt/anzeigen/24149#

Das Projekt wurde ins Leben gerufen und läuft seit dem.

12 Idee über “Knopfprojekt – gespendete gebrauchte Knöpfe für Jobs

  1. Knopfprojekt sagt:

    Leider war vorher nicht so ganz ersichtlich, das es dieses Jahr mit der Textgestaltung und dem Platz auf der Seite sich verteilungsmäßig anders verhält als letztes Jahr ;-) darum, wer genaueres zum Konzept bzw der Idee wissen möchte und sie nicht schon kennt, sollte bitte die genannten Links anklicken, dort steht alles.

  2. Pingback: Kopf schlägt Kapital Stimmen beim Wettbewerb gesucht | knopfprojekt

  3. Pingback: „Knopf schlägt Kapital!“ bitte weiter abstimmen! | knopfprojekt

  4. Helga König sagt:

    Katja Hardenfels, Ideengeberin des Knopfprojektes, ist keine Unbekannte. Sie ist mehrfach national und international ausgezeichnete Erfinderin und Unternehmerin. So hat Sie 2000 den NiBB Innovationspreis des Netzes innovativer Bürgerinnen und Bürger erhalten.
    http://www.kit-initiative-deutschland.de/?q=node/793

    Katja Hardenfels ist in 2010 und 2011 nationale Erfinderrepräsentantin für die europäische Kulturhauptstadt 2010 und den Europäischen Frauen Innovations- und Erfinderinnenkongress 2011 in Bosnien-Herzegowina. Mehr lesen Sie auf der Seite der Bildungsbewegung http://www.kit-initiative.de .
    Katja ist KIT-Partnerin und KIT-Botschafterin. KIT steht für Kreativität, Innovation und Technik.

    Engagierte Grüße
    Helga König

  5. Knopfprojekt sagt:

    übrigens ist das Knopfprojekt eins von 100 Stipendiaten bei Start Social! Wir freuen uns riesig und sind gespannt, wie es weiter geht. Schon beim Überfliegen des Handbuchs (ist heute gekommen, das übrigens sehr gut geschrieben ist und ich habe hier eine ganze Sammlung von Businessplan-handbüchern zum Vergleich) wird man weiter beflügelt, bestätigt, bereichert, bekommt neue Ideen, oder Anregungen, ODER findet Worte/Begriffe für DAS was man da auch teilweise aus „Erfahrung/Intuition“ einfach tut. Interessant, zu entdecken was NOCH alles möglich ist und zu entdecken, das man für manches doch das „richtige Händchen“ hatte, ohne es zu dem Zeitpunkt des Handelns sicher wissen zu können. So wird mir im Zusammenhang mit diesem Projekt HEUTE klar, wie viele wertvolle Informationen/Erfahrungen/und welches Wissen ich unbewusst durch die Aktivitäten der Patentverwertung der letzten Jahre gesammelt habe, welche nun in DIESEM Projekt hilfreich als Potential und Ressourcen zum Tragen kommen.

  6. Pingback: „Knopf schlägt Kapital!“ Bitte weiter abstimmen!! | knopfprojekt

  7. Anna sagt:

    Vor einiger Zeit habe ich mich bereits über diesen Beitrag hier geärgert. Er haut genau in die Kerbe hinein, gegen die Menschen mit Asperger Syndrom bereits seit Jahren gegen ankämpfen. Gegen das „separieren“, gegen das „als behindert abgestempelt werden“.
    Die meisten Menschen, die unter dem Asperger Syndrom leiden, führen ein ganz normales Leben. Sie machen Abitur, studieren, sehr viele sind anschließend erfolgreich in Unternehmen oder sogar in Gründerteams tätig. Sie sind Experten auf ihrem Gebiet. Meistens ist dies jedoch nicht das Knöpfe sammeln und sortieren, sondern sie sind herausragende Wissenschaftler, Ingenieure, Biologen oder Informatiker. Natürlich können sie auch gut Knöpfe sortieren, wahrscheinlich auch viel besser als alle anderen, aus dem einfachen Grund, dass sie anders Denken und dass das Gehirn anders funktioniert als bei NTs (neuro-typischen Menschen).
    Auch an der FU gibt es Menschen mit Asperger Syndrorm, auch in den einzelnen Gründerteams die immer wieder bei den Veranstaltungen, auch beim Laborship dabei sind, gibt es Aspies. Wie sollen diese sich fühlen? Natürlich werden sie sich niemals äußern oder gar von ihrer Diagnose erzählen, wenn solch verzerrte Äußerungen über das Asperger Syndrom aus eigenen Reihen verbreitet werden. Sie haben einen super Uni-Abschluss, oft mit Promotion, oder sind sogar als Professor tätig. Sie sind Experten auf ihrem (meist naturwissenschaftlichem) Gebiet. Sie haben Familie und Erfolg im Leben. Soziale Defizite sind nicht abzustreiten, aber eine Einordnung in die Schublade „behindert“, und „Behindertenwerkstatt“ ist nicht fair.
    Schwerwiegende Formen des Autismus, beispielsweise auch frühkindlicher Autismus kann unterschiedliche Ausprägungen haben. Dass ein Mensch mit Asperger Syndrom zu „nichts normalem“ fähig ist und daher Knöpfe sortieren muss ist einfach falsch. Auch wenn er kein „high funktional Aspie“ ist (meistens mit IQ über 130), so ist er doch als Mensch zu behandeln, der sich selbst versorgen kann und ein unabhängiges glückliches Leben führt. Einzelfälle mag es immer geben, aber über 95% der Menschen mit Asperger Syndrom leben ein normales Leben.

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