Gastroph und Jünger – w e i s s … über den Tod hinaus

Ist unsere Trauerkultur nicht ziemlich entfremdet und Trost-los? Müssen wir uns tatsächlich mit einem industrialisierten Sortiment an Bestattungs-Produkten und unpersönlichen Ritualen bescheiden?

Angeregt durch diese Fragen nach einer zeitgemäßen Form der „letzten Dinge” und befördert durch den Gestaltungswillen zahlreicher Kolleginnen und Kollegen haben wir „Gastroph und Jünger – w e i s s … über den Tod hinaus“ gegründet.

In Zusammenarbeit mit Galerien, Kirchen und Hospizvereinen präsentieren wir die Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, zeigen Särge, Urnen, Trauerschmuck, Fotografien, stellen Texte und Musik vor. In Veranstaltungen unterstützt „w e i s s“ den öffentlichen Diskurs zum Thema Tod und den gesellschaftlichen Umgang damit.

„w e i s s“ kooperiert mit Mikrounternehmen und fördert das nachhaltige Wirtschaften. Es lädt zum Benutzen der „letzten Behausung“ schon zu Lebzeiten ein: Särge finden Verwendung als Schrank, Bank oder Truhe, Urnen als Vasen etc.

Eine Idee zu “Gastroph und Jünger – w e i s s … über den Tod hinaus

  1. Wiedenhöft sagt:

    das ist ein sehr, sehr spannendes Konzept, was mich sehr anspricht. Ich glaube, es ist Zeit, dass wir einen anderen Umgang mit diesen Themen finden, und das, was “weiss” hier anstößt, ist ein erster wichtiger Schritt dorthin.
    Da ich nicht genau weiß, wie ich abstimmen kann, mache ich es einfach in diesem Kommentar. Meine Stimme für dieses Projekt.

    Viel Erfolg!

    Ihre
    S. D. Wiedenhöft

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