Logo1 300x158 Knöpfe für Asperger Autisten ArbeitsplätzeIn Anlehnung an die Idee "Briefmarken für Bethel" wollen wir gebrauchte Knöpfe sammeln, um im Rahmen der Wiederaufbereitung Arbeitsplätze für betroffene Menschen mit Asperger Syndrom zu schaffen. Menschen mit Asperger Syndrom haben es oft schwer sich im sozialen Gefüge eines Betriebes zu halten, so das nicht selten der Arbeitsplatz immer wieder gewechselt werden muss oder Arbeitslosigkeit folgt. Dabei ist nicht die Qualifikation das Problem, sondern die Anforderungen, die ein Arbeitsplatz stellt NEBEN der beruflichen Tätigkeit. Da hier oftmals Kommunikationsstörungen vorliegen führt das nicht selten zu Ausgrenzung und Überforderung am Arbeitsplatz und letztlich zur Unfähigkeit sich lange in einem Betrieb zu halten. Soziale Signale ausserhalb der gesprochenen Sprache werden kaum verstanden und das führt nicht selten zu Mobbing. Den meisten bleibt da nur der Rückzug, obwohl sie wirklich gerne etwas schaffen möchten. Dies wurde zuvor ausführlich im Internetforum mit vielen Gleichbetroffenen Diskutiert. Dort fanden sich viele Betroffene die sich den passenden Platz wünschten, so das daraus die Idee entstand. Dabei haben neben den speziellen Schwierigkeiten Menschen mit Asperger Syndrom ganz besondere Eigenschaften, von denen wir überzeugt sind, das sie sich auch gewinnbringend einsetzen lassen. Die Begründerin der Idee ist selbst betroffen und Vorstandsmitglied von Aspergia e.V. und war auf der Suche nach dem idealen Arbeitsplatz. Da lag der Gedanke nahe, ob sich damit nicht gleich eine Lösungsmöglichkeit für viele Leidensgenossen schaffen liesse. Die Speziellen Eigenschaften von Betroffenen Menschen mit Asperger Syndrom sollen hier besonders zur Geltung kommen. Da kein großartiges Eigenkapital vorhanden war, lag es nahe etwas zu konstruieren das sich leicht, also mit wenig Aufwand, bewerkstelligen lässt - zumindest zu Anfang. Daher kamen wir auf die Idee uns gebrauchte Knöpfe spenden zu lassen um diese wieder aufzubereiten und zu verkaufen. Dank des hervoragenden fotografischen Gedächtnisses dieser Menschen sind sie hervorragend in Mustererkennung, Sortieren und Ordnen, Kategorien finden und unterscheiden und nehmen ihre Arbeit da sehr genau. Einige sind Zahlen- und Rechenkünstler und manche sind echte "Cracks" am PC so soll mit der Zeit für jeden die passende Tätigkeit innerhalb des "Recyclingkreislaufs" gefunden werden. Ökologische Nachhaltigkeit: Unser Projekt befasst sich mit dem Recycling von Knöpfen. In Anlehnung an die Aktion "Briefmarken für Bethel", sammeln WIR Knöpfe für Asperger. Die gebrauchten und an uns gespendeten Knöpfe, werden in mehreren Schritten wieder aufbereitet, sortiert und neu verpackt, oder daraus kunsthandwerkliche Gegenstände geschaffen. Somit kommen gebrauchte Knöpfe wieder zur Verwendung, anstatt in Kontainern zu landen. Sozial-kulturelle Nachhaltigkeit: Durch das gemeinsame Arbeiten an diesem Projekt, überwinden Menschen mit Asperger Syndrom schon viele Hürden und können aus sich herauswachsen. Dazu ist allerdings auch eine vertrauensschaffende Atmophäre notwendig, die auf die besonderen Bedürfnisse, aber auch Fähigkeiten des Einzelnen abgestimmt ist. Obwohl Menschen mit Asperger Syndrom sich mit manchen Reizen und Umgebungen schwer tun, könnten sie durch ein Projekt wie das unsere, an dem viele mitarbeiten, ein Gefühl der Gemeinsamkeit (und Teilhabe?) schaffen. Mit unserem Wachstum hoffen wir auch nebenbei die Chance zu bekommen, mehr Aufklärung über das Asperger Syndrom, z.B. in Form von Fortbildungen (nächstes Projekt: Fortbildungszentrum aus dem Spezialwissen der Asperger) für Betreuer, Lehrer, Erzieher und andere Fachleute, aber auch der breiten Bevölkerung betreiben zu können. Gemeinsam wollen wir mit dem Projekt wachsen und würden uns für später wünschen, damit ein ganz besonderes Wohnprojekt für Menschen aus dem Asperger-Spektrum verwirklichen zu können. Wir würden uns freuen, wenn wir die Idee in ganz Deutschland verfolgen könnten und somit möglichst viele Betroffene davon profitieren. Wirtschaftliche Nachhaltigkeit: Da wir die Knöpfe über Spenden sammeln und es sich um gebrauchte Knöpfe handelt, die wir wiederverkaufen, muss - damit das geschehen kann- einiges dazu getan werden. Sammeln, reinigen, sortieren, verpacken, erstellen eines Webangebots, etc. Damit können jede Menge Betätigungsfelder geschaffen werden.
  • Zwecks Einsparung der Miete für Geschäftsräume, wird der Verkauf der Knöpfe über einen Webshop stattfinden. Auch Marktstände ersparen eine Monatliche hohe Miete für Räume.
  • Verpackungsbeutel und Kartons bekommen wir ebenfalls größenteils gespendet.
  • Für das Sammeln verwenden wir spezielle Sammelboxen, die wir an verschiedenen Sammelstellen aufstellen werden - z.B. Kirchengemeinden, DM Märkte, oder auch beim Knopfverkauf auf dem Wochenmarktstand.
Die Sammelboxen bekommen wir von einem Sponsor, zumindest die ersten paar.
  • Glücklicherweise haben wir in der Ortschaft, in der wir beginnen werden, Kontakte zum Markt knüpfen können, wodurch sich für uns die Möglichkeit ergibt, mit unserem Projekt am Wochenmarkt und diversen weiteren Marktveranstaltungen teilzunehmen.
  • Zu Beginn arbeiten die Mitarbeiter ehrenamtlich. Sobald die Einnahmen dies erlauben, sollen alle für ihre Tätigkeit auch bezahlt werden. Wenn das "Unternehmen" wächst, wollen wir die Arbeitsplätze ausweiten, um noch mehr Betroffenen die Möglichkeit zur Teilhabe zu geben.
NEXT STEPS Die erste Massnahme zur Realisierung dieser "lange brütenden Idee" war die Motivation zur Teilnahme an einem Wettbewerb (auf diesen hier wurde ich erst heute aufmerksam) . Derzeit bauen wir noch an einer Homepage, die ab Dezember evtl schon online gehen soll. Ein Postfach wird eingerichtet. Die Boxen vom Sponsor werden organisiert und in verschiedenen Geschäften, und/oder Kirchengemeinden aufgestellt. Ein Zeitungs- und Radioberichte sollen folgen. Erste Kontakte zum lokalen Markt hier wurden geknüpft und Erkundigungen eingeholt. Auf einem Weihnachtsmarkt wurde bereits ein Termin für Dezember vereinbart um dort die ersten "Produkte" zu verkaufen die Standgebühren betragen ca. 140 Euro. Auf dem Markt in einer Kleinstadt wurde bereits die erste Resonanz getestet und Partner gefunden ( Markthändler die uns unterstützen wollen) Kontakt zur Kommune und lokalen Vereinen soll aufgenommen werden um zu sehen ob "Synergien" entstehen oder genutzt werden könnten. Auch Märkte im Umkreis sind interessant und sollen ins Auge gefasst werden soweit die Mobilität das im Anfangstadium zulässt. Zunächst arbeiten wenige (4) beteiligte ehrenamtlich wie zb die Logo-entwicklung und die Websiten-erstellung und die jetzt schon begonnene "Sortierung" von Knöpfen. Ebenso Erarbeitung von Arbeitsanweisungen für später. Testverkäufe etc. Wir betreiben allerhand Massnahmen um auf uns aufmerksam zu machen, die uns zunächst nichts kosten, wie etwa: Die teilnahme auch an DIESEM Wettbewerb, und viele andere "Verteiler-prozesse" Presseaktionen, Mundpropaganda etc und einige andere Aktionen.