Gründer*innen Steckbrief: Alexander Andres

Ökonomisch sinnvoller wirtschaften macht in jeder Branche Sinn. Alexander Andres, der bereits 2016 an der Entrepreneurship Masterclass teilnahm, wendet nun das Teekampagnen-Prinzip auf die Sockenindustrie an. Er verspricht mehr Transparenz, Nachhaltigkeit und Fairness. Auf Startnext sucht er derzeit noch mehr Unterstützer für seine Wool Rockers – Socken, die rocken! In unserem Gründer*innen Steckbrief berichtet er von seiner Gründung rund um seine Wool Rockers.

Was ist deine Idee – kurz erklärt?

Socken aus Merinowolle werden direkt beim Hersteller in größeren Mengen bestellt. Diese werden ohne Zwischenhandel verpackt an den Kunden in 3er oder 5er Packungen versandt. Die Idee soll über Mund-zu-Mund und Online-Aktionen in der Outdoorsportszene bekannt gemacht werden. Dadurch findet man direkt bei der Zielgruppe seine Kunden. Jedoch konnte ich bisher das Kampagnenprinzip noch nicht umsetzen und bin mit Amazon FBA gestartet. Hier verkaufe ich aktuell unter meiner Marke „Wool Rockers“ Merino-Wander-Socken und Merino-Business-Socken.

Welches grundsätzliche Problem löst du damit? Was willst du mit deiner Idee bewirken?

Einer breiten Maße an Menschen wird die Möglichkeit gegeben, sich Socken aus Merinowolle zu einem günstigeren Preis bei gleicher Qualität zu kaufen. Potentielle Käufer, die derzeit noch der hohe Preis abschreckt, können sich bei Umsetzung unserer Idee Merino-Socken ohne Probleme leisten. Wobei das derzeit über Amazon FBA zwar gut funktioniert, aber der Preis im Kampagnenprinzip noch deutlich attraktiver wäre.

Wie kamst du auf die Idee – erzähle ein bisschen über dich, deine Vergangenheit, Interessen und wie du dich zum Entrepreneur entwickelt hast?

Ich habe Merino-Shirt über einen Freund kennengelernt. Ich war sofort von den Eigenschaften von Merinowolle begeistert. Ich habe den Kauf jedoch lange gescheut, weil der Preis so teuer ist. In einer Sales-Aktion eines renommierten Herstellers habe ich dann zugeschlagen. Da war die Idee geboren mal zu schauen, was Shirts aus reiner Merinowolle kosten. Als ich recherchiert habe, dass die Shirts im Einkauf viel, viel günstiger zu haben sind, habe ich beschlossen Merino-Shirts viel preiswerter am Markt anzubieten.

Ich habe vielen Freunden davon erzählt und auch sie scheut der hohe Preis beim Kauf von Merino-Shirts. Mittlerweile habe ich aber mit Socken gestartet und werde nun im Herbst auch Merino-Mützen anbieten.

Mit dieser Idee kann ich zudem zwei Interessen vereinen. Zum einen den Spaß Konzepte zu durchdenken und umzusetzen sowie zum anderen dem Streben zum Unternehmertum nachkommen.

An welchen Stellen hast du Hilfe gebraucht, was waren deine größten Herausforderungen?

Ich habe logischerweise viel im Internet recherchiert und einmal über das Komponentenportal mit einem Experten über Import von Ware gesprochen. Ansonsten ist es wirklich einfach viel learning by doing.

Wie hat sich die „Merino Shirt Kampagne“ entwickelt?

Aus der Merino-Shirt-Kampagne wurde ein Merino-Socken FBA Business. Wobei ich immer noch sehr gerne, z.B. über Crowdfunding, eine Merino-Wandersocken-Kampagne durchführen möchte.

Was ist in deinen Augen ein „Job mit Sinn“ und was bedeutet es für dich nachhaltig zu agieren?

In dieser Hinsicht würde ich gerne auf das Buch „Big Five for Life“ von John Strelecky verweisen. Alles was dir Spass macht – was man erstmal herausfinden muss – und zu deiner Persönlichkeit passt, macht meistens schon viel Sinn.

Was würdest du, wenn du könntest, gern sofort an der Arbeitswelt verändern?

Freie Zeiteinteilung und Beurteilung nach Leistung sowie rein intrinsisch motivierte Mitarbeiter einstellen.

Was macht für dich den Reiz der Selbstständigkeit aus?

Ich betreibe die Selbständigkeit derzeit nur nebenberuflich. Aber auch hier geht es vor allem um die freie Zeiteinteilung, direkte Entlohnung durch Leistung und eigenverantwortliches Arbeiten.

Könntest du dir vorstellen (nochmal oder irgendwann einmal) in einem Angestelltenverhältnis zu arbeiten?

Da ich aktuell noch zu 100% angestellt bin, ist das ja geklärt 😉

Was kannst du Entrepreneuren aus deiner Erfahrung heraus sagen, die ganz am Anfang stehen?

Niemals entmutigen lassen – auch nicht von Außenstehenden – und selbst immer wieder Eigenmotivation aufbringen.

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