Am Samstag um 12:10 findet die sehr interessante Impulsgruppe unter Leitung von Franz Dullinger statt:

Dass sich was dreht: „Bühnenbauer“ für Potenzialentfaltung

Gerald Hüther nennt sie „Supportive Leader“. Man könnte sie auch „Bühnenbauer“ nennen. Denn diese Menschen sorgen für „Bühnen“, auf denen die pfiffigen Geister ihr Potenzial besonders gut entfalten können, sichtbar werden und auch ökonomisch auf die eigenen Füße kommen.

Till Hofmann (44) ist seit über 20 Jahren so ein Bühnenbauer in München und Umgebung: Als Konzertveranstalter, Betreiber der Lach- und Schieß, dem Lustspielhaus, dem Vereinsheim Schwabing (ARD, Freitag Nacht) und dem Milla-Club. Zu Letzterem gehört das Label Millaphon, das er zusammen mit Mehmet Scholl und Gerd Baumann gegründet hat. Bekannt geworden ist u.a. sein fiktives Immobilienimperium „Goldgrund“, mit dem auf satirische Art der Immobilienwahnsinn in München aufgegriffen wurde (youtube: Müllerstraße 6). Aktuell setzt er sich mit Freunden für das Flüchtlings- und Integrationsprojekt „Bellevue di Monaco“ ein. Sie haben auch das Danke-Konzert am Münchner Königsplatz organisiert.

Michael Diestel (51) ist Geschäftsführer der Agrokraft GmbH, lebt und arbeitet in der sehr ländlichen Rhön. Sein Antrieb: Wie kriegen wir den Menschen vor Augen geführt, zu was sie eigentlich in der Lage sind. Seine „Bühnen“: Genossenschaften. In den letzten 10 Jahren hat er 40 solche gegründet: Vom Dorfwirtshaus über den Hollunder für Bionade, von Trüffel über Haselnüsse bis zu erneuerbaren Energien: „Was einer nicht schafft, schaffen wir zusammen. Dazu braucht es eine geeignete unternehmerische Struktur.“

Ob in der Großstadt oder in einer ländlichen Region: Wo sich Spannendes bewegt, stehen häufig „Bühnenbauer“ dahinter, die unternehmerische Menschen zusammenbringen, für eine Kultur des Miteinander sorgen und vertrauensvolle Beziehungen pflegen.

In dieser Impulsgruppe berichten zwei exponierte „Bühnenbauer“ davon, was ihre Arbeit ausmacht, wie daraus im zweiten Schritt erfolgreiche Gründungen entstehen und gleichzeitig das eigene Umfeld liebevoller, witziger wird.

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