Entrepreneurship Summit 2020 – unsere Keynote SpeakerInnen

Der erste virtuelle Entrepreneurship Summit rückt näher. Vom 09. bis 11. Oktober 2020 widmen wir uns dem Thema „Die Große Transformation“. Heute stellen wir Dir unsere Keynote Speakerinnen und Speaker vor.

Keynote Speakerin Dr. Mariana Bozesan

Dr. Mariana Bozesan ist erfolgreiche Investorin, Mehrfach-Unternehmerin, Wissenschaftlerin, Futuristin, Philanthropin und Buchautorin. Sie ist die führende Autorität des integralen Nachhaltigkeitsinvestments und setzt sich stets für die Implementierung von integralem Denken mit nachhaltiger Wirkung in Gesellschaft, Finanz- und Businesswelt ein.

Dr. Bozesan verbindet traditionelle Investmentkriterien mit sozialen, kulturellen und Umwelt-Kriterien in einer ganzheitlichen Weise, um die künstliche Trennung zwischen Menschen, Erde und finanzieller Rendite aufzuheben. Diese Arbeit brachte Dr. Bozesan die Vollmitgliedschaft im renommierten Club of Rome International ein. Dr. Bozesan gründete mehrere Unternehmen und Investmentgesellschaften wie z.B. AQAL Capital, AQAL AG, Nixdorf Datacenter, sowie die AQAL Foundation und unterstützt mehr als 38 philanthropische Organisationen weltweit. Sie ist Diplom-Informatikerin und KI Expertin (KIT und Stanford) und promovierte Psychologin (Ph.D., Palo Alto).

Keynote Speaker Prof. Otto Scharmer

Otto Scharmer, der international hoch gefragte Aktionsforscher und Dozent am Massachusetts Institute of Technology, beschreibt und lehrt einen Prozess (den „U-Prozess“), der Akteure dabei unterstützt, tiefgreifende Innovationen auf der gesellschaftlichen Ebene voranzubringen.

Mit der „Theorie U“ bietet er eine zeitgemäße Führungsmethode, die den Erfordernissen von Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung im Management gerecht wird. Scharmers zentraler Gedanke: Wie sich eine Situation entwickelt, hängt davon ab, wie man an sie herangeht, d. h. von der eigenen Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. „Von der Zukunft her führen“ bedeutet, Potenziale und Zukunftschancen zu erkennen und im Hinblick auf aktuelle Aufgaben zu erschließen.

Keynote Speakerin Prof. Maja Göpel

Als Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Global Umweltveränderungen (WBGU) arbeitet Maja Göpel an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zum Thema Nachhaltigkeitstransformationen. Neben Vernetzungsarbeit, Vorträgen und Managementaufgaben kann sie hier ihre Forschung zu Zukunftsgerechtigkeit und neuen Wirtschaftsmodellen fortsetzen, die sie als Leiterin des Berliner Büros des Wuppertal Instituts entwickelt und in dem Buch The Great Mindshift (Springer 2016) zusammengefasst hat.

Maja Göpel ist eine umsetzungsinteressierte Wissenschaftlerin, die während Medien-Diplom und Doktorarbeit in Politischer Ökonomie mit diversen NGOs zu Welthandel, Klimawandel und Nachhaltiger Entwicklung gearbeitet und dann 6 Jahre federführend am Aufbau des World Future Council in Hamburg und Brüssel mitgewirkt hat. Sie ist Mitglied des Club of Rome, der Balaton Group und des Deutschen Sustainable Development Solutions Network sowie im Beirat der Generationenstiftung und der Stiftung Entwicklung und Frieden.

Keynote Speaker Ryan Gellert

Ryan Gellert ist Patagonias General Manager für Europa. Der Outdoor-Bekleider Patagonia verkauft Jacken und rät seinen Kunden, sie nicht zu kaufen:

Vor einigen Jahren hat Patagonia mit einer «Don’t buy this Jacket»-Kampagne Furore gemacht. Ausgerechnet am «Black Friday», dem wichtigsten Einkaufstag des Jahres in den USA, forderte das Unternehmen seine Kunden auf, möglichst keine neuen Produkte von Patagonia mehr zu kaufen. Das Erstaunliche: Danach war der Umsatz 30 Prozent höher. Wie das? Chouinard, der Gründer der Outdoormarke, erklärt es so: «Wir wollten unsere Kunden dazu bringen, zweimal darüber nachzudenken, bevor sie etwas kaufen. Am Ende haben sie mehr gekauft – aber wenigstens von uns, und nicht von Unternehmen, die keine Verantwortung für ihre Produkte übernehmen.»

«Wir haben versprochen: Wenn unsere Produkte repariert werden müssen, reparieren wir sie. Wir haben das größte Textilreparaturzentrum in Amerika aufgebaut. Wir haben einen Truck mit Mitarbeitern, die von College zu College touren und Kleidung ausbessern: gratis, egal welche Marke. Ich kann es nicht ertragen, dass Kleidung ständig neu gekauft und weggeworfen wird. Wir profitieren von solchen Aktionen. Es ist eine Art Karma für Patagonia. Jedes Mal, wenn wir das Richtige tun, machen wir am Ende damit ein gutes Geschäft und gewinnen so neue, loyale Kunden.»

Ein erstes Indiz dafür, dass man Ökonomie auch radikal anders betreiben kann – und dass die Menschen als Kunden mitgehen? Ja vielleicht geradezu eine solche Alternative ersehnt haben?

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