Durch die Hinweise einiger Nominierten – hierfür herzlichen Dank – wissen wir, dass gelegentlich versucht wird, ein Konzept durch die Manipulation unserer Software zu einer hohen Bewertung zu treiben.

Wie jede Software, kann auch das von uns verwendete Voting-Werkzeug missbraucht werden, wenn man die Schwachstellen kennt. Wir haben uns jedoch dafür entschieden, die Software auch weiterhin zu verwenden, weil wir die Möglichkeit nicht unnütz schwer für ehrliche User machen wollen, für ein Konzept zu voten.

Welche Votingsysteme gibt es und wie sind die manipulierbar?

Eine Voting-Software versucht durch einen oder mehrere Mechanismen zu erkennen, ob man schon abgestimmt hat, oder noch nicht.

Hierfür gibt es vor allem 2 Möglichkeiten:

1. durch die Abfrage der IP Adresse, mit der ein User im Internet unterwegs ist.

Wenn man im Web ist, bekommt man eine IP Adresse von seinem Provider zugewiesen – das ist quasi der Name des eigenen Computers für die Zeit des Surfens und die IP wird in der Regel 1 mal / Tag vom gewechselt. Das Voting-Tool erkennt die IP Adresse und sieht, ob mit dieser bereits Votes geleistet wurden und wenn ja, sperrt diese bis zu dem Zeitpunkt, bis man eine NEUE IP Adresse hat.

Schwachstelle: Diese Variante kann so ausgenutzt werden:

Man geht auf die Seite des Unternehmens, für das man viele Votes erzielen will und votet, loggt sich aus dem Internet aus, loggt sich wieder ein (bekommt eine neue IP) und votet nochmal.

2. durch ein Login des Users, der abstimmen möchte

Hier muss sich der Abstimmende zunächst registrieren, bevor er voten kann.

Schwachstelle:  Diese Variante kann so ausgenutzt werden: Man registriert sich beliebig oft unter unterschiedlichen Namen und voted nach erfolgreicher Registrierung jeweils für die Idee / das Startup, dessen Ergebnis man manipulieren möchte. Hierfür braucht man meist nur viele Email-Adressen, so dass man sich zigmal anmelden kann und hat so durch das Ein- und Ausloggen mit ähnlichem Aufwand ähnliche Möglichkeiten, zu voten.

Unser Lösungsansatz:

Wir haben uns vor unserem Wettbewerb mit einigen Spezialisten in diesem Bereich über die verschiedenen Systeme unterhalten und abgewogen, was uns wichtiger war: eine höhere Sicherheit vor Klickbetrug durch ein komplexes sehr teures System und langatmige Bedienbarkeit bei den Usern –  oder eine offene, einfache Möglichkeit zu voten.

In unsere Erwägungen bezogen wir mit ein, dass wir eine Plattform für ungewöhnliche Ideen und Konzepte bieten wollen, die hier eingereicht werden.

Daher haben wir uns für eine einfache Lösung entschieden. Damit wir keine Idee und kein Startup aus dem Wettbewerb herausnehmen müssen, veröffentlichen wir hiermit folgende Voting Etikette.

1. Jeder darf einmal pro Tag für jede Idee und jedes Startup voten ohne sich registrieren zu müssen.

2. Für den Fall, dass eine Idee oder ein Startup oder seine Voter erkennbar diese Regel missbraucht, wird das Startup oder die Idee aus dem Wettbewerb ausgeschlossen und von der Plattform entfernt. Wir werden diese Konsequenzen ohne weitere Vorwarnungen umsetzen und die Voting-Aktivitäten regelmäßig analysieren. Wir werden hierfür regelmäßig dezidierte Serverauswertungen betreiben und bitten alle, die zum Voten aufrufen, diese Etikette unbedingt mit zu kommunizieren. Dies haben wir bereits in mehreren Fällen in jedem Jahr des Wettbewerbs umgesetzt und mussten leider einige Startups und Ideen disqualifizieren.

Wir freuen uns auf einen fairen Votingverlauf und wünschen allen teilnehmenden Konzepten viel Erfolg!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.