European Space Agency und Social Impact Lab sagen Unterstützung zu

Kurz nach dem Sieg beim Ideenwettbewerb "Kopf schlägt Kapital" hat sich ein kleines Team um Ideengeber Florian Tolkmitt zusammengefunden. Seit Ende 2013 tüftelt das Team nun zu viert am mobilen Marktplatz. Und das zeit Wirkung: Ende Februar ist deeliva in das neu eröffnete Social Impact Lab in Frankfurt aufgenommen worden. Im Lab wird in Co-Working-Atmosphere mit weiteren "Andersgründern" zusammen gearbeitet. Ende März folgte die Zusage der European Space Agency. Dort werden wir in wenigen Wochen in den Business Incubation Center aufgenommen und bekommen technologische sowie finanzielle Unterstützung für die Entwicklung unseres Marktplatzes.

Für dieses Jahr hat sich das Team den proof-of-concept vorgenommen und richtet das Konzept auf die soziale Mission "Enabling Micro-Entrepreneurship" aus. Gründer Florian Tolkmitt beschreibt dies so: "Die Nachfrage-Seite des Marktplatzes haben wir bereits im letzten Jahr durch Umfragen unter die Lupe genommen. Nun möchten wir uns auf die Angebots-Seite konzentrieren. Wir wollen mit deeliva eine Möglichkeit schaffen, dass sich jeder mit einfachsten Tätigkeiten etwas dazuverdienen kann. Uns schwebt vor, dass speziell Arbeitslose, Rentner und andere Benachteiligte dies als zusätzliche Einkunftsmöglichkeit nutzen. Die gesetztlichen Regelungen sind strikt. Es gilt den Spielraum zu kennen und entsprechend auszunutzen. Sozial und legal."

Darüber hinaus möchte das deeliva-Team auch auf der Nachfrage-Seite soziale Probleme angehen. Es gibt viele Leute, die z.B. beim Einkauf auf Unterstützung angewiesen sind und die sich mit deeliva Hilfe organisieren können. Florian Tolkmitt denkt auch an die Ursprungs-Idee von deeliva zurück: "So viele Menschen bekommen Essen-auf-Rädern. Zwar ist die Qualität besser geworden, aber viele wünschen sich doch etwas anderes. Auf der anderen Seite sind die Restaurants ohne Lieferservice. deeliva soll das Bindeglied werden und bei der Suche nach Lieferanten helfen."

Am Ende profitieren neben den Lieferanten und Kunden auch die lokalen Einzelhändler und Restaurants. Die Lieferanten kaufen natürlich vor Ort ein, so dass lange Transportwege vermieden werden. Die lokale Verbingung ermöglicht in den meisten Fällen eine Lieferung mit dem Fahrrad oder zu Fuß. So wird die Umwelt geschont und die Lieferanten tun etwas für Ihre Gesundheit.