Die Große Transformation

Mit Entrepreneurship zur Lösung unserer ökologischen Probleme beitragen

Die großen planetaren Probleme, die wir selbst verursacht haben, drohen uns über den Kopf zu wachsen:

  • Klimawandel und Erderhitzung
  • Raubbau und Ressourcenverschwendung
  • Artensterben und Umweltvergiftung

Selbst wenn die Menschheit endlich auf eine nachhaltige, achtsame Wirtschaftsweise umschwenken würde, das derzeit absehbare Tempo dieses Wandels ist viel zu langsam, um die Schäden für Mensch und Umwelt in Grenzen zu halten. Die Politik alleine wird es nicht schaffen, das haben die letzten Jahre weltweit gezeigt.

Wir müssen schneller agieren, als es die Politik erlaubt. Das geht – mit Entrepreneurship. Entrepreneure müssen nicht auf Mehrheiten warten, die Politik schon. Intelligente Produkte und neue, nachhaltige Konzepte können Kunden, Nutzer, Menschen begeistern. Erfolgreiche Entrepreneure haben immer auch die Probleme ihrer Zeit aufgegriffen, und damit in ihrem Bereich eine Geschwindigkeit des Wandels erreicht, die zuvor nicht für möglich gehalten wurde.

Für diesen Ansatz sind sowohl Business Entrepreneurship als auch Citizen oder Social Entrepreneurship geeignet: Entscheidend ist, dass Menschen etwas unternehmen, das uns wieder in Einklang mit der Natur bringt. Und wenn sich so neue Lösungen für Leben und Wirtschaften verbreiten, verschwindet die alte Problemwirtschaft viel schneller, als wenn man erst um eine Mehrheit für deren Veränderung kämpfen müsste.

Seit ihrer Gründung setzt sich die Stiftung Entrepreneurship dafür ein, «auf vorhandene Probleme mit ökonomischer, sozialer, aber auch künstlerischer Phantasie zu antworten» (aus der Stiftungsurkunde). Diesem Ziel soll der diesjährige Entrepreneurship Summit dienen. Vom 22. bis 24 Oktober sollen im Henry-Ford-Bau der FU Berlin unternehmerische Lösungen für planetarische Probleme entwickelt werden.

Das Alleinstellungsmerkmal von Entrepreneurship nutzen

Auf diesem Summit soll es nicht so sehr darum gehen, Vorschläge zu machen, die die Welt retten – davon gibt es schon viele.

Und es soll nicht so sehr darum gehen, Unternehmen zu gründen – auch dafür braucht man keine weitere Veranstaltung mehr.

Es soll darum gehen, mit unternehmerischem Denken und Handeln neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen, um die Welt zu retten.

Und das kann eine ungeahnte Dynamik auslösen. Weil Entrepreneure nicht auf politische Mehrheiten warten müssen, um ihre Idee, die Welt zu retten, in die Praxis umzusetzen. Sie können hier und jetzt starten.

Es werden viele Lösungen gebraucht werden: für jede Branche, für jede Stadt, für jeden Tag. Und wir werden viele Lösungen dafür entwickeln – gemeinsam mit allen Summit-Teilnehmern.

Vier Felder sehen wir als besonders aussichtsreich, um jeweils eine Vielfalt von Ideen zu erzeugen, die mit den Mitteln des Entrepreneurship rasch und in eigener Regie umgesetzt können:

Ökologischer produzieren: in der Landwirtschaft, in der Industrie, mit Kreislauf-Produktion und dezentralen Lösungen für Arbeitsplatz und Logistik

Ökologischer konsumieren: mit transparenten Produkten, weniger Verpackung und Marketing

Vorhandene Kapazitäten besser nutzen: für Räume, für Fahrzeuge, für langlebige Konsumgüter

Unsere Umwelt lebensfreundlicher machen: mit blühenden Landschaften und weniger Müll

Eine Reihe von Beispielen zu allen vier Feldern liegen bereits vor.

Unsere gesamte Wirtschaft, praktisch alle Branchen und Unternehmen MÜSSEN in zehn Jahren komplett anders aussehen. Also lasst uns JETZT damit anfangen. Die Große Transformation ist eine Menschheitsaufgabe – und eine Chance für Entrepreneure.

In nächsten Tagen richten wir eine Pre-Summitseite ein, wo ihr Eure Ideen schon im Vorfeld des Summit sichtbar machen könnt.

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