Originally posted 2013-07-22 14:48:25. Republished by Blog Post Promoter

Im Juli 2013 waren die Gründer vom Labor für Entrepreneurship im historischen Kabelwerk Gartenfeld, Berlin Spandau, zu Gast. In diesem außergewöhnlichem Ambiente wurden neue Sichtachsen gelegt und konzept-kreative Ideen zur Nutzung des Industriegeländes entwickelt.

 Worum geht es genau?

Im Nordosten Spandaus, unweit von Altstadt und Zitadelle, liegt eine Insel, umgeben von Hohenzollernkanal und Altem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, ein verwaistes Stück großer Berliner Industriegeschich­te, das Kabelwerk Gartenfeld. Es war die rasante Expansion der Stark­strom- und Nachrichtentechnik um die Jahrhundertwende, die 1911 die Berliner Siemenswerke veranlasste, hier die Siemensstadt zu erweitern, um im Kabelwerk Gartenfeld elektrische Drähte, Leitungen, Kabel und Isoliermaterialien herzustellen.

Der Hohenzollernkanal bot die Verschif­fung schwerer Kabel in alle Welt. Der eingeschossige Hallenkomplex im Mittelpunkt der Anlage galt als größter Hallenfabrikbau Europas. Er steht wie die Belgienhalle, eine imposante mehrschiffige Hallenbasilika mit freistehendem Turm, heute unter Denkmalschutz. Nach wechsel­voller Geschichte wurde das Kabelwerk 2002 stillgelegt. Heute wird das 51 ha große Industriegelände mit seiner Vielzahl von Bauten und Hallen überwiegend zu Lagerzwecken genutzt.

Und das soll sich ändern!

Zu Gast waren:
Florian Mausbauch, Dipl.-Ing. Stadtplaner
Prof. Dr. Günter Faltin
und
Entrepreneure mit Pioniergeist