Im Folgenden sind die wichtigsten Informationen zum Entrepreneurship Summit, die Stiftung Entrepreneurship und Prof. Günter Faltin übersichtlich für die Presse zusammengefasst.
Entrepreneurship Summit
Der Entrepreneurship Summit 2011 steht in der Tradition der jährlich stattfindenden Veranstaltungen der Stiftung Entrepreneurship zum Thema „Entrepreneurship“, die seit Bestehen der Stiftung 2001 eine wachsende Teilnehmerzahl verzeichnen kann. Im vergangenen Jahr kamen über 900 Gründungsinteressierte in den Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin.
Entrepreneurship bietet die Chance, mit unkonventionellen Ideen und Sichtweisen zu arbeiten und gerade damit erfolgreich am Wirtschaftsleben teilzuhaben. Eine solche «Kultur des Unternehmerischen» bezieht bewusst gesellschaftlich engagierte Menschen ein, die bisher in der Welt der Wirtschaft weder für sich Handlungschancen sahen, noch als Anreger oder Akteure ernst genommen wurden. Sie legen den Finger auf Zustände, die verbesserungswürdig sind. Bei ihnen spürt man die Energie, auch wirklich etwas verändern zu wollen – und nicht mehr darauf zu warten bis Großorganisationen wie Parteien oder Verbände aktiv werden. Entrepreneurship als Weg, Vorstellungen schneller und präziser umzusetzen und sich dabei sogar eine ökonomische Lebensperspektive zu eröffnen.
Stiftung Entrepreneurship
Ziele der Stiftung Entrepreneurship
Entrepreneurship stellt eine kreative und mit Wagemut verbundene Aktivität von Menschen dar. Hierzu sind besondere kulturelle Bedingungen, Vorbilder und Einstellungen notwendig, die unternehmerische Initiativen unterstützen und die Haltung etwas zu unternehmen selbstverständlicher werden lassen. Entrepreneurship bietet die Chance, mit unkonventionellen Ideen und Sichtweisen zu arbeiten und gerade damit erfolgreich am Wirtschaftsleben teilzuhaben und etablierte Strukturen aufzubrechen.
Eine solche “Kultur des Unternehmerischen” bezieht bewusst Personen wie Künstler, Außenseiter oder engagierte Mitmenschen ein, die bisher in der Welt der Wirtschaft weder für sich Handlungschancen sahen, noch als Anreger oder Akteure geeignet erschienen. Dieses Verständnis von Entrepreneurship geht über bisherige Traditionen hinaus. Die wirtschaftliche und kulturelle Weiterentwicklung der Gesellschaft ist auch auf unternehmerische Initiativen angewiesen, die nicht ständig nur neue Bedürfnisse herauskitzeln, sondern auf vorhandene Probleme mit ökonomischer, sozialer aber auch künstlerischer Phantasie antworten: Entrepreneurship als offene, schöpferisches Handeln einladende Angelegenheit.
Die Stiftung hat ihren Sitz in Berlin und wird eigeninitiativ tätig in der Absicht, das Umfeld für Entrepreneurship günstig zu beeinflussen.
Prof. Dr. Günter Faltin
Günter Faltin (* 25. November 1944 in Bamberg) ist ein deutscher Hochschullehrer und Unternehmensgründer. Günter Faltin studierte Volkswirtschaft in St. Gallen/Schweiz und Tübingen (1964–1968) und promovierte (1969–1972) an der Universität Konstanz. 1977 erhielt er einen Ruf als Professor an die Freie Universität Berlin, wo er den Arbeitsbereich Entrepreneurship aufbaute und leitete. Er wurde auf mehrjährige DAAD-Gastprofessuren in Asien berufen, und hielt wissenschaftliche Vortragsreihen und Workshops, darunter in den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Japan, Russland, Ukraine, Südkorea und Indien. Faltin war von 1984 bis 1988 Vizepräsident der Deutschen Aktionsgemeinschaft für Bildung – Erfindung – Innovation (DABEI), Sektion Berlin. 1999 gründete er das „Labor für Entrepreneurship“ an der Freien Universität Berlin, das im Jahr 2000 vom Innovationscampus Wolfsburg adaptiert wurde. Er war von 2000 bis 2003 Experte im Projekt „Entrepreneurship in Education and Training in Russia, Ukraine und Brasilien“ der European Training Foundation (einer Institution der EU).
1985 war er Gründer des Unternehmens Projektwerkstatt GmbH und initiierte die „Teekampagne”; diese ist seit 1995, nach Angaben Tea Board of India, größter Importeur von Darjeeling-Tee weltweit. Faltin ist Initiator (seit 1992) und Sponsor des Wiederaufforstungsprojekts S.E.R.V.E, das vom World Wide Fund for Nature (WWF) für Darjeeling/Indien vor Ort organisiert wird. Er ist Gründungsmitglied des Existenzgründer-Instituts e.V. (seit 1995). Er ist Business Angel und Coach verschiedener Start-Ups, darunter die „eBuero AG“ (seit 2001), die “RatioDrink AG” (2006), der “direktzu GmbH” (bekannt durch Direkt zur Kanzlerin) und ist Initiator der CO2-Kampagne der Projektwerkstatt. 2001 errichtete er die „Stiftung Entrepreneurship“.
Günter Faltin wurde 1997 mit dem Award der Price-Babson-Foundation, Boston, „For Bringing Entrepreneurial Vitality to Academe“ und 2007 mit dem Vision Award für Lebensunternehmer ausgezeichnet. Im Juni 2009 erhielt Faltin den Sonderpreis des “Deutschen Gründerpreises” für die “Teekampagne”.






