Kreative Destruktion traditioneller Universitätspraktiken – Erfahrungen aus einer virtuellen Universität
Erfahrungen mit dem Studium an einer virtuellen Universtität schildert Max Senges , Doktorand an der Universitat Oberta de Catalunya (UOC) in Barcelona, im Labor für Entrepreneurship. Die Diskussion mit Prof. Faltin beleuchtet Möglichkeiten und Chancen sowie Vor- und Nachteile eines solchen Studiums und setzt sich kritisch mit dem Konzept des e-learning-Programms und der UOC auseinander.
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- 00:03: Begrüßung und Vorstellung von Max Senges
- Wissensentrepreneurship
- Konzept der virtuellen Universität Barcelona
- 04:13: Vorstellung des Buches: The Global Virtual University
- 06:20: Wie man Internet für den Bereich e-learning richtig nutzen kann
- 09:50: Diskussion über die Vorteile beim Lernen an einer virtuellen Universität unter Ausnutzung des Internets in Bezug auf
- Zusammenarbeit
- Betreuung
- Anzahl der Professoren
- Technik
- preiswerte Massenbildung (Beispiel von amerik. Universitäten MIT, Harvard)
- 17:37: Entwicklung der virtuellen Universität Barcelona
- 18:58: Second Life
- 24:25: Virtuelle Universität als “Second Life” für ein neues Lernkonzept unter den Aspekten
- Entrepreneurial Learner
- self-directed learning
- traditionelles Schulsystem
- 33:25: Virtuelles Lernen zur Überwindung traditioneller Lernstrukturen
- 35:50: Open-Source Software für virtuelle Welten/Programmierung virtueller Welten
- 39:33: Ende
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[...] Das Blog des Labor für Entrepreneurship veröffentlicht ein Videomitschnitt, in dem Günter Faltin und Max Senges über die Virtuelle Universität diskutieren. Max Senges (maximiliansenges.blogspot.com) promoviert in diesem Bereich und hat ein enormen Einblick in die Möglichkeiten des virtuellen Lernens zur Überwindung traditioneller Lernstrukturen. Barbara Hoppe hat sich die Mühe gemacht, die Inhalte des Videos ein wenig zusammenzufassen und mit Zeitangaben zu versehen. [...]
Zum self-directed learning fällt mir das Beispiel einer Kita in Berlin ein, wo die Betreuer am Morgen ihr Programm vorstellen: Basteln, Musik, Geschichten, Sport, usw. und die Kinder können sich dann aussuchen, was sie machen wollen und sind begeistert. Ist aufgrund der Initiative der Leiterin entstanden, dich auch schon mal die Sozialstunden von verurteilten Sprayern nutzt, um ihre Räume zu gestalten.
Genauso gibt es ein paar wenige Lehrer, die nicht sklavisch am Lehrplan hängen. Aber viel mehr, die wegen ihrer Unfähigkeit kreativ und entrepreneurisch zu denken am Lehrplan und den immer gleichen Methoden festhalten. Und damit das standardisierte Bürokratiedenken auch an die Schüler übertragen.